Abnehmen-eine teure Angelegenheit
Abnehmen geht wirklich ins Geld. Und damit meine ich gar nicht unbedingt die 300 Euro die ich jeden Monat fuer die Spritze hinblättern darf. Nein, man braucht ja auch neue Klamotten. 5 Kilo weniger sind da noch kein Problem, sitzen die Sachen halt etwas lockerer. Aber irgendwann sieht es einfach nur noch unmöglich aus. Klar, ein Guertel hält die Jeans am Platz aber man sieht ja trotzdem das sie viel zu gross ist. Was ich persönlich am meisten schade finde sind die Klamotten die ich mir erst letztes Jahr gekauft habe, kaum getragen habe und nun sind sie im Prinzip schon so viel zu gross das ich sie nicht mehr tragen kann. Andererseits ist es natuerlich auch ein schönes Gefuehl wenn einem sogar Leggings, die ja ein beachtliches Anpassungsvermögen haben, zu gross werden. Oder wenn man endlich T-shirts anziehen kann die schon seit Jahren im Schrank hängen weil man sich grössenmässig verkauft hatte (weil eine XL fuer Frauen eben doch deutlich kleiner ausfällt als eine XL fuer Männer). Wenn man endlich in der Frauenabteilung nach Klamotten Ausschau halten kann statt sich immer nur bei den Männersachen umschauen zu muessen.
Ich hatte mir ja auf Gran Canaria einen neuen Badeanzug gekauft, extra etwas kleiner, das sah man da zwar auch, da der Stoff an ausladenden Körperstellen etwas, sagen wir, duenner wurde aber jetzt passt er perfekt.
Nun bin ich ja in einem kleinen Dilemma. Eigentlich bräuchte schön in ich neue Sachen. Andererseits ist meine Reise ja hoffentlich noch nicht vorbei. Alles was ich mir also jetzt kaufe kann ich vermutlich in spätestens einem Jahr auch wieder wegwerfen. Ich kann aber ja jetzt auch nicht ein Jahr lang wie der letzte Schlump herumlaufen. Hier in Schweden gibt es aber auch nicht wirkich billige Sachen wo man sagt das macht nix wenn man die in nem Jahr wegschmeissen muss, hier gehen auch Klamotten ganzs Geld.
Aber trotzdem, lieber viel Geld fuer Klamotten rausgeworfen als wieder so, sagen wir, viel zu sein.